Informationen für Klienten (So geht’s zur Ergotherapie)

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Alltag, die nicht mehr wie gewohnt laufen, manchmal die großen: das selbstständige Anziehen, ein Fenster putzen, einen Brief schreiben ... Fehlt es an Kraft oder Bewegungsfähigkeit oder fällt etwa ein Kind durch besonderes Verhalten auf, dann kann Ergotherapie helfen.

Schritt 1: Ihre Ärztin oder Ihr Arzt hat Ihnen oder Ihrem Angehörigen Ergotherapie-Stunden verordnet. Das Rezept ist meist über 10 Stunden ausgestellt; die Kosten übernehmen die Krankenkassen. Erwachsene, soweit nicht von der Rezeptgebühr befreit, sind zuzahlungspflichtig. Sind mehr Stunden erforderlich, um die gesteckten Ziele zu erreichen, verschreiben die Ärzte weitere Therapie-Einheiten.

Schritt 2: Wenn Sie das Rezept erhalten haben, vereinbaren Sie mit uns einen Termin für ein unverbindliches Erstgespräch. Auch wenn Sie sich nicht sicher sind, was eine Ergotherapie-Praxis für Sie tun kann – wir beraten Sie gerne, damit Sie eine individuelle Einschätzung erhalten.

Schritt 3: In unserer Praxis – aber auch bei unseren Klienten vor Ort – analysieren wir zuerst das individuelle Problem: durch intensive Gespräche, standardisierte Tests, gezielte Beobachtungsverfahren und Selbsteinschätzungsbögen.

Schritt 4: Gemeinsam mit Ihnen entdecken wir Lösungswege und legen einen Therapieplan fest, um Schritt für Schritt positive Veränderungen zu erreichen. So lange, bis Sie ihren Alltag wieder selbstständig bewältigen können.